Medizin & Körper

Die Prävention des Missbrauchs von Alkohol, ist ein Prozess, der versucht, den Beginn des Drogenkonsums zu verhindern oder die Entwicklung von Problemen im Zusammenhang mit dem Konsum psychoaktiver Substanzen zu begrenzen. Die Präventionsbemühungen können sich auf die betroffenen Personen und/oder ihre Umgebung konzentrieren. Ein weiteres Konzept, konzentriert sich darauf, die Rahmenbedingungen in Politik & Gesellschaft so zu verändern, dass sowohl die Verfügbarkeit von Substanzen als auch die Nachfrage verringert wird.

Die Bemühungen konzentrieren sich in der Regel auf Minderjährige - insbesondere auf Kinder und Jugendliche. Zu den Substanzen, auf die sich die Präventionsmaßnahmen in der Regel konzentrieren, gehören neben Alkohol (einschließlich Koma-Saufen, Trunkenheit am Steuer, etc.), Tabak, Marihuana, Inhalationsmittel (flüchtige Lösungsmittel, darunter u. a. Klebstoff, Benzin, Aerosole, Äther, Dämpfe von Korrekturflüssigkeit und Markierungsstiften).

Kinder & Jugendliche

Der Alkoholkonsum beginnt manchmal schon bei Jugendlichen oder Kindern. Auch wenn es ein Jugendschutzgesetz gibt, hält es Jugendliche nicht davon ab, sich Alkohol zu besorgen und zu trinken. Verbote haben fast nie den gewünschten Erfolg gehabt. Daher ist die einzige wirksame Hilfe die Aufklärung der Jugendlichen. Achten Sie auf Veränderungen bei Ihrem Kind. Durch den frühzeitigen Konsum von Alkohol (Sucht; siehe Alkoholismus) weist das Kind viele Verhaltensveränderungen auf: schweigsam , aggressiv, zurückgezogen, lügen, ….

Viele Kinder flüchten in das irr-rationale Leben, was durch Alkoholkonsum vorgespielt wird, weil sie sich in der Familie zurückgesetzt fühlen.

Auch wenn Alkohol nicht als harte Droge eingestuft wird, gilt er als Einstiegsdroge und es gibt auch hier ein Limit was den täglichen Konsum angeht. Viele Gelegenheitstrinker als auch Gewohnheitstrinker konsumieren nicht nur Wein oder Bier, sondern machen früher oder später auch nicht halt vor hochprozentigen Spirituosen.

Effektive Informationen

Der Schutz der Jugend und die Sicherheit vor Schäden muss ein Ziel eines jeden Alkoholaufklärungsprogramms sein. Solche Programme sind verpflichtet:

  1. Bereitstellung genauer, wahrheitsgetreuer und unvoreingenommener Informationen über Alkohol und seinen Konsum.
  2. Unterscheiden Sie zwischen Missbrauch und Alkoholkonsum.
  3. Unterrichten Sie die möglichen Folgen des Kaufs, Besitzes und/oder Konsums von alkoholischen Getränken unter der Volljährigkeit von Minderjährigen.
  4. Unterrichten Sie effektive Wege, um die potenzielle Bedrohung / Erwärmung, die durch den Missbrauch von Alkohol entstehen kann, zu reduzieren.

HaLT Projekt

HaLT (Hart am LimiT) ist eine kommunale Initiative zur Alkohol-Prävention, das an etwa 150 Standorten in Deutschland vertreten ist, und Kindern und Jugendlichen aber auch Eltern, Ärzten, Heilpraktikern, Sozialarbeitern und Lehrern eine Anlaufstelle bietet. Das Projekt wurde 2008 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) positiv evaluiert: Betroffene und/oder gefährdete Jugendliche können niederschwellig und frühzeitig erreicht werden.
Das HaLT Projekt wird gefördert von der „Schöpflin Stiftung (Wikipedia)“ und der „Villa Schöpflin gGmbH – Zentrum für Suchtprävention“, die der Unternehmer Hans Schöpflin (Jahrgang 1941) im Jahr 2001 zusammen mit seinen beiden Geschwistern gründete.

Aufklärung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Europäische Union und andere Einrichtungen haben Richtlinien entwickelt, um die Schäden durch Alkoholismus zu verringern. Die Zielgruppe Jugendliche und junge Erwachsene gilt als wichtiger Schritt zur Verringerung der Schäden durch Alkoholmissbrauch.

Um das Alter zu erhöhen, in dem legale Drogen wie Alkohol gekauft werden können, wurde das Verbot oder die Einschränkung der Werbung für Alkohol als zusätzliches Mittel zur Verringerung der Schäden durch Alkoholabhängigkeit und -missbrauch empfohlen.

Es wurden glaubwürdige, evidenzbasierte Aufklärungskampagnen in den Massenmedien über die Folgen des Alkoholmissbrauchs empfohlen. Außerdem wurden Leitlinien für Eltern vorgeschlagen, um Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen zu erkennen und zu verhindern und jungen Menschen mit psychischen Problemen zu helfen.